Die Funtails Story

Auf dem Weg zur Legende

Schön, dass Du hier bist. Wir möchten Dir einiges über Funtails verraten. Fangen wir mit dem Wichtigsten an:

Wir glauben an Spiele.

Nicht, dass es sie gibt, wie der Glaube an den Osterhasen. Wir glauben an die Macht der Spiele, auf magische Art und Weise Positives zu schaffen. Wir glauben, dass Spiele mit ihrem unerschöpflichen Potential die Welt verändern.

Alles begann mit abgeschnittenen Elfenohren aus Marzipan…

Im Herbst 1990 besuchte Steffen Rühl als Mitgründer der legendären Live-Rollenspiel-Firma Drachenschmiede erstmals die SPIEL in Essen, die größte Brettspielmesse der Welt. Er verteilte die Marzipan-Elfenohren am Eingang der Messe, um auf einen ungewöhnlichen Stand mit Polsterwaffen, Kettenhemden, Trinkhörnern und kleinen Drachen hinzuweisen.

Steffen war begeistert von der Welt der Brettspiele, die sich um den schrägen Rollenspielerstand ausdehnte. Ein Traum nahm Gestalt an. Der Traum Brettspiele zu entwickeln. Spiele die Neues wagen. Spiele die weiter gehen als je ein Spiel zuvor!

Als Rollenspieler seit Beginn der 1980er Jahre stand für Steffen fest: Nur mit der richtigen Heldengruppe, hoch gelevelt, mit handgefertigter Ausrüstung und genügend Heil- und Manatränken wird diese epische Reise gelingen.

Solch ein Abenteuer überlebt keiner alleine.

Diese Mischung ungewöhnlicher Begleiter fand sich durch eine Reihe unwahrscheinlicher Begegnungen.

Wir bei Funtails glauben an magische Momente

Diese Momente sind oft Begegnungen, die wie zufällig in unser Leben treten und es verändern.

Im Jahre 2012 traf Steffen bei einem Prototypentestwochenende den Autoren Matthias Cramer. Die beiden freundeten sich an und entwickelten in den folgenden Jahren zahlreiche Prototypen. Die Idee zu Glen More II führte zu einer mehrjährigen intensiven Entwicklung.

Die schicksalhafte Begegnung mit Funtails Mitgründer Andreas Geiermann – bei Penne und Pizza in M’gladbach – brachte die tiefe, gemeinsame Überzeugung zu Tage, dass Spiele mehr können. Die beiden beschlossen, das riesige Potential von Spielen zu erkunden, zu erforschen, und auszuschöpfen.

Ein Handschlag später war der Würfelwerfer Podcast ins Leben gerufen. Die beiden tauchten über die nächsten Jahre tief in die Welt des analogen Game Designs ein – und begeisterten Tausende von Hörern mit wichtigen Erkenntnissen, tollen Interviews und überraschenden Hörspieleinlagen – wie das sagenhafte Halloween Special mit Autor Alexander Pfister („Wohnen hier diese… Würfelwerfer?“).

Unerwartete Verbündete …

Der Anhänger am Schlüsselbund zu unserem Headquarter wurde uns von Autor Klaus-Jürgen Wrede geschenkt, der uns gar nicht kannte. Das hat ihn nicht davon abgehalten, Steffen zu seinem Geburtstag einzuladen, bei dem Steffen nicht nur die sagenhafte Testrunde von Carcassonne kennen lernen durfte, sondern auch eine enge Verbindung zu Klaus-Jürgen Wrede entstand.

Klaus-Jürgen designte mit dem „Highlander“ eines der beliebtesten Chronicles von Glen More II – mit dem unglaublichen Design-Ansatz und legendären Spruch: „In Glen More II ist schon so viel drin ist, ich hätte gerne ein Feld auf dem einfach mal nichts passiert.“

Dazu bastelte Steffens Tochter Liv (die heute den tollen Kundenservice bei Funtails schmeißt) einen Berg aus Holz, der dank unserer großartigen Partner bei Longpack Manufacturing genauso ins Spiel kam.

… in hohen Positionen

Ein letztes, hochkarätiges Puzzleteil kam aus gänzlich überraschender Richtung. Der Schwede Stefan Lampinen, der als Geschäftsführer von Electronic Arts (EA Central Europe) Steffens Boss war und später die weltweiten Strategien von Nokia, Microsoft und Warner Brothers verantwortete, erwähnte dass er in den 80er Jahren ein Brettspielgeschäft besaß.

Stefan unterstützte das Team vom ersten Tag an, wurde Teilhaber gründete die Funtails GmbH mit und ist exzellent vernetzt, nicht nur als Nachbar von Games Workshop Gründer Ian Livingstone in London.

Helden für langes Abenteuer gesucht!

Doch jedes Abenteuer birgt auch Gefahren. Eine neue Firma kostet sehr viel Kraft und sowohl Steffen als auch Andreas gingen zwischendurch die Heil- und Manatränke aus. Auch war es für Funtails nicht einfach durch die definierende Krise unserer Zeit zu gelangen – die Corona Pandemie.

Beim Göttinger Spieleautorentreffen 2019 hatten wir Dr. Hans Joachim Höh getroffen, der uns für eine Zusammenarbeit an Feed the Kraken begeistert hatte. Die Vermarktung dieses brillanten Deduktionsspiels gestaltete sich jedoch wegen Corona über Nacht als schwierig. Statt Social Deduction war plötzlich Social Distancing angesagt und ein Spiel für 5-11 Spieler lag nicht mehr so ganz im Trend. Aber wir huldigten dem großartigen Kraken weiterhin und warfen stattdessen unsere ganze Zeitplanung über den Haufen! Statt des Kraken sollte zunächst noch etwas anderes released werden.

Hans wechselte kurzerhand vom Autor zum Redakteur und trieb mit uns die Entwicklung eines anderen wundervollen Produkts trotz dessen hoher Komplexität schnell voran:
Die Highland Games wurden geboren!

Hoch hinaus

Zum Glück hatten wir bei der Erweiterung zu Glen More II, den Highland Games nicht nur einzigartige Chronicles von Rüdiger Dorn, Jonny Pac und dem Funtails Development Team in der Schachtel, sondern auch einen großartigen Solo-Modus der Spezialisten von Automa Factory. Und Solo spielen war grad ganz schön angesagt! Allerdings mussten die Kickstarter Kampagnen vertauscht und verschoben werden und das Konto stürzte hektisch gen Nullpunkt.

Wir taten das Überraschende: Wir heuerten neue Mitarbeiter an. Dabei haben wir uns mit ordentlich Frauenpower umgeben. Wir richteten die Firma strategisch neu aus. Wir entwickelten eine gemeinsame Vision, für die alle Mitarbeitenden bei Funtails brennen. Und wir stolperten trotzig durch alle Widrigkeiten.
Die Highland Games rockten Kickstarter und Funtails überlebte.

In diesen stürmischen Zeiten unterstützten uns nicht nur viele tolle Kickstarter-Backer (Vielen, vielen Dank!), es kamen zudem fantastische neue Autoren wie Rüdiger Dorn (Danke für Dein Vertrauen!) an Bord.
Nun strahlt Licht am Ende des Dungeons.

Der Schwur

Steffen und Andreas sind geprägt von der Videospiel-Indieszene der frühen 2000er Jahre, von einer Zeit in der über Jahre festgeglaubte Grenzen und Genrekonventionen tiefgreifend verändert wurden. Diese Zeit hat Themen, Mechaniken und Produkte hervorgebracht, die noch wenige Jahre zuvor undenkbar gewesen wären. Diesen Sprung können Brettspiele ebenfalls machen und dieses Potential ist eine der größten Triebfedern für alle Helden bei Funtails.

Wir haben gemeinsam mit der ganzen Crew entschieden, dass wir nicht weniger als Legendäres leisten wollen, denn Spiele können mehr!

Und wir versprechen, dass wir Dich überraschen werden.

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